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Vorüberlegungen für einen gelungenen Internetauftritt

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Nachstehend möchten wir auf einige allgemeine Grundsätze eingehen, die (fast) alle Internetauftritte betreffen. Dabei werden insbesondere die allgemeinen berufsspezifischen Besonderheiten der freien Berufe berücksichtigt.


I. Aller Anfang ist schwer


Der erste Schritt für eine gelungene Internetpräsenz ist der, sich über die folgenden grundlegenden Fragen Klarheit zu verschaffen:

  1. Was ist das Ziel der Internetpräsenz (bloße Information, Werbung, etc.)?
  2. Wer soll mit der Webseite erreicht werden, was ist die Zielgruppe?
  3. Welche Nutzen versprechen Sie sich von Ihrer Internetpräsenz?
  4. Wie viel Zeit wollen sie selbst in dieses Projekt stecken?
  5. Welchen Umfang soll das Projekt haben?
  6. Welche Kosten sind sie bereit zu tragen?


Ist dieser Schritt vollbracht, gilt es, sich zu überlegen, wie die Seiten am besten gestaltet und umgesetzt werden, damit die o.g. Ziele erreicht werden können. Dabei gilt es insbesondere die folgenden in Teil 2 näher erläuterten Punkte zu beachten:

  1. Domainname
  2. Layout
  3. Werbung
  4. Rechtliche Absicherung
  5. Wartung, Pflege
  6. Technische Aspekte und Sicherheit


Die möglichen, berufsbezogenen Inhalte der Web-Seiten werden im Rahmen jeweiligen Berufe behandelt.


II. Vorüberlegungen


1. Ziel der Internetpräsenz


Das Internet bietet als neues Medium die vielfältigsten Möglichkeiten, an potentielle Mandanten, bzw. Patienten heranzutreten. Ebenso vielfältig sind die mit einer Internetpräsenz verfolgten Ziele, wovon nun einige vorgestellt werden sollen:


2. Zielgruppe


Die Bestimmung der Zielgruppe ist für jede Internetpräsenz das A und O. Denn: Was nützt die schönste Homepage, wenn sich niemand dafür interessiert, oder sie sofort wieder verlassen wird?


3. Nutzen der eigenen Internetpräsenz


Eine Imageverbesserung durch die eigene Internetpräsenz liegt nahe. Wie bereits erwähnt wird eine solche immer wichtiger. Heute schon hat sich das Suchverhalten vieler potentieller Mandanten und Patienten verändert, ganz nach dem Motto: "Erst mal ein schneller Blick ins Internet, da weiß man schon mehr."


4. Zeitlicher eigener Aufwand


Eigentlich sind die letzten drei Punkte untrennbar miteinander verbunden: Je größer der Umfang des Projektes, desto höher der eigene zeitliche Aufwand und desto höher die Kosten.

a) Aufwand bei Erstellung und Wartung der Seiten

Da die Internetpräsenz vorerst eher einen Nebenbereich der eigentlichen beruflichen Tätigkeit darstellen wird, kann der eigene zeitliche Aufwand nur relativ gering sein. Folgende Möglichkeiten bieten sich bei Erstellung und Wartung der Seiten:

b) Folgeaufwand bei Anbieten eigener, auf das Internet bezogener Dienstleistungen

Daneben ist der Folgeaufwand bei Anbieten eigener, auf das Internet bezogener Dienstleistungen zu bedenken. Wer z.B. als Anwalt eine Online-Beratung (Beratung via Internet) anbietet, muss diese auch mit den nötigen technischen Kenntnissen umsetzen können. Wer Rückfragen und Anregungen über E-Mail anbietet, muss diese auch regelmäßig lesen und ggfs. beantworten. Es gibt für den Nutzer nichts abschreckenderes, wenn eine E-Mail, die ja gerade als sehr schnelles Kommunikationsmittel gilt, erst nach 2 Wochen beantwortet wird. Meist ist die Frage längst wieder vergessen, bzw. unwichtig geworden, weil ein anderer Anbieter gefunden wurde.


5. Umfang des Projektes

Das eben zum zeitlichen Aufwand gesagte hat schon einiges über den Umfang des Projektes vorweggenommen. Daher beschränke ich mich hier auf eine eher exemplarische Auflistung und gehe bei den einzelnen Berufsgruppen näher auf die jeweiligen Möglichkeiten ein.


6. Kosten

In diesem Bereich ist von 150,- DM bis 20.000,- DM und mehr alles drin. Pauschale Angaben können hier nicht gemacht werden, da dies immer von den jeweiligen Inhalten bzw. der Gestaltung der Seiten abhängt. Die Programmierung von ganzen Datenbanken etc. wird Sie natürlich erheblich teuerer kommen, als die bloße Erstellung des HTML-Codes auf wenigen Seiten. Alles in allem gilt: Je aufwendiger die Gestaltung und Angebote, desto teuerer.

Zu berücksichtigen sind weiterhin die anfallenden laufenden Kosten, z.B. für die Domain und den eigenen Internetzugang.

Hier finden Sie nähere Erläuterung zu den Zugangskosten in der Rubrik "Grundlagen Internet"

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