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Grundlagen rund um das Internet
Teil 1

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Der erste Teil dieses Beitrages beschäftigt sich mich mit den nachstehenden Themen:

  1. Geschichte des World Wide Web (WWW)
  2. Organisation und Aufbau
  3. Dienste des WWW
  4. Zugangsvoraussetzungen zum Internet

Im zweiten Teil wird folgendes behandelt:

  1. Technische Grundlagen
  2. Sicherheit
  3. Ausblick

1. Geschichte des World Wide Web (WWW)

Informationen werden immer wichtiger und es war noch nie so einfach wie heute, sich solche zu beschaffen. - Vorausgesetzt, man hat eine Verbindung zum World Wide Web (WWW). Das Internet ist wohl der wichtigste Teil dieses Mediums und wird zurecht als das "Netz der Netze" bezeichnet. Diese Bezeichnung resultiert aus der Tatsache, dass weltweit Millionen von Rechnern über sogenannte Hosts miteinander verbunden sind. (Als weinrote Links markierte Fachwörter können sie durch einen Mausklick in unserem Internetlexikon nachschlagen).

Die ursprüngliche Idee des Internets resultiert aus der Zeit des kalten Krieges: Das amerikanische Verteidigungsministerium erteilte Ende der sechziger Jahre den Auftrag, ein Netz zu entwickeln, dass sicherstellt, dass selbst bei einen Atombombenabwurf die Befehlkette der Militärs nicht empfindlich gestört werden würde.

Dank der Vernunft der Großmächte musste das Netz bisher noch nie seine Belastbarkeit unter extremen Bedingungen (Atomkrieg) unter Beweis stellen.

 

2. Organisation und Aufbau

Standardisierung

Damit sich der Drucker der Firma X mit dem Rechner der Firma Y versteht, der Computer A in Japan mit dem Computer B in den USA kommunizieren kann, also Kompatibilität geschaffen wird, ist es notwendig, gewisse Vereinbarungen über solche Schnittstellen zu treffen.
Diese Übereinkünfte werden von Standardisierungsgremien beschlossen, die weltweit in verschiedenen Ländern ihren Aufgaben nachkommen. Im folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten dieser Gremien.

 


Organisation

Das Internet selbst ist weder durch Gesetze noch durch eine zentrale Leitung geregelt. Es regelt sich vielmehr "von selbst". Aus einer Vielzahl von angebotenen Vorschlägen bildet sich nach und nach ein einheitlicher Standard heraus. Dennoch gibt es Organisationen bzw. Institutionen, die versuchen, die Struktur des Netzes in einer gewissen Ordnung zu halten. Natürlich gibt es auch im Internet Grenzen, spätestens dort, wo strafrechtliche Normen verletzt werden (z.B. Kinderpornographie). Dazwischen gibt es einen rechtlich bisher wenig erschlossenen Raum.

In der Hierarchie ganz oben steht die Internet SOCiety (ISOC).
Es handelt sich dabei um eine professionelle Vereinigung, die mehr als 150 Organisationen und 6.000 einzelne Mitglieder in über 100 Ländern umfasst. Sie regelt das Internetwachstum, indem sie Vorschläge umsetzt, die ihr untergeordnete Institutionen ausgearbeitet haben.

Weitere in diesem Zusammenhang wichtige Organisationen sind:

  • Das World Wide Web consortium
  • (W3C)
  • Internet Council of Registrars CORE
  • Internet Societal Task Force (ISTF)
  • Cooperative Association for Internet Data Analysis (CAIDA)
  • Domain Name Supporting Organizations (DNSO)
  •  

    3. Dienste des WWW

    Das WWW bietet außer dem Internet noch viele andere Dienste an. Einige wichtige Funktionen sollen hier genannt werden.

    E-Mail: Die elektronische Post ist wesentlich schneller, aber nicht unbedingt sicherer, als die uns bekannt. Nachrichten oder Dateien werden je nach Übertragungsgeschwindigkeit in Sekundenschnelle übertragen und der Papierwust bleibt auf der Strecke.
    Der Benutzer kann sich in Newsletter verschiedener Anbieter eintragen und wird so tagtäglich über die Neuigkeiten aus Politik, Sport, Wirtschaft, etc. informiert. Neben dem Internet ist die E-Mail Möglichkeit wohl die wichtigste Funktion die das Netz zu bieten hat.
    Gopher Hierbei handelt es sich Informationssuchsysteme oder einfach nur Suchmaschinen .
    Auch dieses Medium hat sich schnell entwickelt. Damit man die Fülle an Seiten (die Milliardengrenze ist längst überschritten) auch nur einigermaßen in den Griff bekommt, haben sich so bekannte Suchmaschinen etabliert, wie die deutschsprachigen:

    Allen genannten Suchmaschinen ist gemeinsam, dass die Suche über den deutschsprachigen Raum hinaus auf das weltweite Netz erstreckt werden kann.

    Davon zu unterscheiden sind Kataloge, wie z.B. Yahoo, die den Inhalt des Internets redaktionell aufarbeiten. Eine internetweite Suche ist ebenso möglich.

    Damit die Suchmaschinen und Kataloge auf dem neuesten Stand bleiben, stehen Programme, sog. Spider oder Robots zur Verfügung, die das Netz durchstöbern und nach bestimmten Begriffen Ausschau halten.
    Usenet bzw. Newsgroups Dies sind die "schwarzen Bretter" des Internets bzw. öffentliche Diskussionsforen. Bei Problemen aller Fachgebiete und -richtungen kann man sich hierhin wenden. Die Frage wird veröffentlicht und irgendwer kennt bestimmt die Lösung.
    FTP "File Transfer Protokoll
    Hierüber können Dateien problemlos im Internet versandt werden.
    Telnet Die Fernsteuerung im Internet
    Hier kann der Benutzer von außerhalb auf fremde Rechner zugreifen. Voraussetzung ist, dass die entsprechende Berechtigung zum Zugang auf die Daten des Computers vorliegt. Dies geschieht meistens in Form eines sog. "Login" und einer Passwortabfrage. Der Leser kann sich vorstellen, dass hier natürlich ein großes Sicherheitsproblem vorliegt.
    Archie Das ist ein Dienst, der regelmäßig alle registrierten FTP Server nach Dateien und Verzeichnissen durchsucht. Die Ergebnisse werden in einer Datenbank gespeichert.
    IRC Internet Relay Chat:
    Der Nutzer hat hier die Möglich in Echtzeit mit einem anderen Teilnehmer zu kommunizieren.


    Die für den Nutzer interessantesten Medien sind wohl das Internet, E-Mail und der Suchdienst.

     

    4. Zugangsvoraussetzungen zum Internet

    Zwar wird jeder, der diese Seite lesen kann, über eine Möglichkeit verfügen, ins Internet zu gelangen. Trotzdem möchte ich kurz auf die wichtigsten Komponenten für einen Zugang ins Netz eingehen.

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