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Das kleine Internetlexikon


Mit diesem kleinen Internet-Einmaleins möchten wir einen kleinen Überblick über die wichtigsten Begriffe aus dem Internet-Bereich geben.

Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit: dafür gibt es die dicken Wälzer, die in jedem Buchhandel zu erstehen sind oder auch im Internet frei zugänglich sind.

Es gibt 2 Möglichkeiten zur Verwendung dieses "Lexikons":

 

A   B  C  D  E  F  G  H  I  J  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W


ADSL

Asymetric Digital Subscriber Line
Eine digitale Übertragungstechnik im Hochgeschwindigkeitsbereich, das in den Kupferkabeln des Telefonnetzes eingesetzt wird.
Asymmetrisch bedeutet in diesem Kontext, dass der Client Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8 MegaBits pro Sekunde (MBit/s) "downloaden" kann und in die entgegengesetzte Richtung eine Bandbreite bis zu 768 KiloBit pro Sekunde (KBit/s) zur Verfügung steht. Die Datenübertragungsrate von der Quelle zum Kunden ist also wesentlich größer, als vom Kunden zur Quelle.

 

Arbeitsspeicher Speicherbereich, auf dem der Prozessor direkten Zugriff hat.
Er wird auch als RAM (Random Access Memory) bezeichnet und ist das Kurzzeitgedächtnis des Rechners.
Dieser Schreib-Lese-Speicher speichert alle Arbeitsdaten und Programme, die während der Verarbeitung gebraucht werden. Diese Daten werden nach dem Runterfahren des Computers nicht gespeichert.
Standard sind zur Zeit 64 MByte mit Tendenz zu 128 MByte.

 

ASCII-Code

Abkürzung für American Standard Code of Information Interchange
Amerikanischer Normcode für EDV-Systeme auf 8 Bit-Basis. Der Zeichenvorrat des ASCII-Codes besteht aus 2 hoch 8 = 256 Zeichen und deckt somit alle uns bekannten gängigen Zeichen ab.

 

Bit

Bit (binary digit = binäre Ziffer) ist die kleinste Maßeinheit für Speicherplatz auf dem Computer bzw. einem Datenträger. Der Computer rechnet im binären System mit den Ziffern 1 und 0, die im elektronischen Bereich die Zustände "an" und "aus" darstellen.

1 Byte besteht aus 8 Bit. Ein dargestelltes Zeichen (z.B. a, b, c, 1, 2, 3 usw.) besteht aus einem Byte.

1 KByte (sprich: KiloByte) enthält 1024 Byte.

1 MByte (sprich: MegaByte) besteht aus 1024 KByte (ca. 1 Millionen Byte)

1 GByte (sprich: GigaByte) beinhaltet 1024 Mbyte (ca. 1 Milliarde Bytes) Das entspricht ca. 270.000 Schreibmaschinenseiten.

 

Browser

Der Browser ist die Software, die man braucht, um im Internet zu surfen. Durch ihn wird der Quelltext in eine optisch ansprechende Form umgesetzt. Letztlich hat das Internet seinen rasanten Aufschwung (auch) der Entwicklung der Browser zu verdanken.

Die am weitesten verbreiteten Browser sind der Internet Explorer von Microsoft und Netscape von Sun. Ob diese oder andere z.B. Opera benutzt werden hängt letztlich vom Geschmack des einzelnen und der Funktionalität der Programme ab.

Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen hat die jeweilige Version des genutzten Browsers eine ganz entscheidende Bedeutung. Je nach Version ist ein Browser in der Lage neue HTML-Befehle, Java, JavaScript und vieles mehr zu interpretieren. Das kann dazu führen, dass der "Internetgenuss" mit einem alten Browser leider längst nicht so groß ist, wie mit einem neuen. Es geht demnach nicht nur um die Schnelligkeit, mit der man surfen kann!

Diese Tatsache ist leider bei vielen nicht bekannt, was dazu führt, dass man bei der Erstellung von Web-Seiten dazu gezwungen ist, Neuerungen weitestgehend außer Acht zu lassen, weil diese von vielen nicht gesehen werden können.

 

Button

Schaltfläche, die mit der Maus angeklickt werden kann, um dann eine Verbindung mit dem dort beschriebenen Ziel herzustellen.

 

Cache

Ein spezielles Speicher-Sub-System, in dem oft angeforderte Datenwerte für einen schnellen Zugriff "zwischengespeichert" werden können. Dieser Vorgang läuft vom Benutzer unbemerkt im Hintergrund ab. Er dient als Pufferspeicher für den Zeitausgleich zwischen dem sehr schnellen Arbeitsspeicher und den wesentlich langsameren Komponenten der Rechenanlage.

 

CPU

Abkürzung für Central Process Unit, zu Deutsch: zentrale Verarbeitungseinheit.
Der Mikroprozessor ist das Herzstück des Rechners und ist aufgeteilt in eine Rechen- und eine Steuereinheit, die jeweils unterschiedliche Befehle ausführen. Er hat die Fähigkeit, Befehle zu holen, zu decodieren und auszuführen, sowie Informationen zu anderen Ressourcen (z.B. Drucker, Bildschirm, etc.) weiterzuleiten.
Die Rechenleistung eines Prozessors hängt insbesondere von dessen Taktung, gemessen in Hertz ab. Zur Zeit werden Leistungen bis zu 1 GigaHerz erreicht.
Bekannte Anbieter von Prozessoren sind: Intel (Pentium), AMD (Athlon)

 

Cyberspace

Kunstwort, das den virtuellen Raum bezeichnet und auf einen Roman zurückgeht. Die Welt der Computer wird als eine Art Erlebniswelt verstanden.

 

Daten

Informationen, die digital weiterverarbeitet werden.

 

Datenbank

Zusammenfassung mehrerer Dateien, zwischen denen ein logisches Abhängigkeitsverhältnis besteht. Die Datenbank besteht aus den eigentlichen Daten, dem Datenbankverwaltungssystem (Data base management system), und der Datenbankkommunikationsschnittstelle.

 

DENIC

Organisation in Deutschland, die die Vergabe der Domainadressen im Internet regelt.
Vgl. Grundlagen Internet: "Dienste"

 

Dienste des WWW

Vgl. Grundlagen Internet: "Dienste"

 

Domain Name System

Abgekürzt: "DNS"
Regelt die Namen für die an das Internet angeschlossenen Rechner und ist folgendermaßen aufgebaut:
www.host.sub-domain.domain.top-level-domain

Für die Top-level-Domain sind z.B. folgende Abkürzungen in Gebrauch:

  • "com" für kommerzielle Seiten
  • "edu" für Universitäten
  • "mil" für das Militär
  • "org" für Organisationen

Es gibt zudem länderspezifische Top-level-Domains, wie:

  • "de" für Deutschland
  • "uk" für England
  • "us" für die USA
  • "fr" für Frankreich
  • "ch" für die Schweiz
  • "lu" für Luxemburg

Das DNS ist sehr anwendungsfreundlich, weil hier im Gegensatz zur IP-Adresse mit Namen gearbeitet wird, die sich leichter merken lassen, als Zahlenketten.
Die DNS-Adressen werden von dem Name-Server in IP-Adressen umgewandelt.

 

Domain

Ist die gängige Bezeichnung für die Internetadresse eines Rechners. Siehe dazu Grundlagen-Internet: "Adressierung"

 

Echtzeit

Datenübertragung ohne zeitliche Verzögerung

 

Editor

Einfaches Hilfsmittel zur Erstellung von reinem Text bis zu ganzen Computerprogrammen.

 

E-Mail

Bezeichnet das "Postsystem" im Internet. Mit dieser Funktion lassen sich sehr einfach Nachrichten von einem Rechner zu einem anderen verschicken.

 

Extranet

Hier dürfen nur autorisierte Nutzer von außen zugreifen (Bsp: Kunden bei Lieferanten)

 

Fenster

Ein abgegrenzter Teil des Bildschirms, in dem die Programmoberfläche eingeblendet wird. Fenster werden auch "windows" genannt, was an eine bekannte Herstellerfirma erinnert, die sich diese Technik zu eigen gemacht hat.
Siehe auch Hilfe.

 

Firewall

Firewallsysteme sollen lokale Netze vor unbefugten Zugriffen von außen schützen. Möchte ein Anwender vom lokalen Netz Daten aus dem Internet abrufen, geschieht dies über einen speziellen Rechner, der die eingehenden Daten auf Viren, Trojanische Pferde etc. prüft.

 

Flatrate

Bietet die Möglichkeit, für einen festen Gebührensatz im Monat ganztägig im Internet zu surfen.

 

Frames

Frames teilen den sichtbare Bildschirmbereich in voneinander unabhängige Bereiche ein.
Diese können z.B. das Navigieren innerhalb der Seite oder zwischen mehreren Seiten vereinfachen, indem der Frame zur Navigation seine Position beim Scrollen des anderen Frames beibehält.

Siehe auch Hilfe.

 

Geteway

Bei Inkompatibilität von 2 Netzwerken auf allen Schichten des ISO/OSI Referenzmodells gewährleistet dieser Rechner dennoch die Kommunikation untereinander.

 

Gleichlaufverfahren

Ein Datenübertragungsverfahren, das wie folgt unterschieden werden kann.

  • asynchrones: Gleichlauf wird jeweils für ein Zeichen hergestellt mittels Start Stop Bit
  • synchrones: Übertragung der Daten, in dem geschlossenen Zeichenfolgen lückenlos aneinandergereiht werden.

 

GSM

Global System for Mobile Commuunication
ein weltweiter Standard zur Sprach- und Datenübertragung für Handies, der von der "Groupe Spécial Mobile" (GSM) entwickelt wurde.

 

GUI

Graphical User Interface,
zu deutsch: grafische Benutzeroberfläche.
Der Benutzer hat eine visuelle Oberfläche mit Symbolen vor sich, die das Arbeiten am Computer erleichtert.

 

Hacker

Ursprünglich wurde mit dem Begriff "Hacker", der sich im Laufe der Zeit ins Negative umkehrte, ein Software-Entwickler bezeichnet.
Heutzutage sind Hacker Personen, die unerlaubt Daten in anderen Computer ausspähen und sich in geschützte Systeme "hineinhacken".

 

Hardware

Bezeichnet im Gegensatz zur Software die physischen Komponenten des Computers. Z.B. Drucker, Bildschirm, Zentraleinheit.

 

HBCI

Home Banking Computer Interface
Dieser Standard im Online-Banking soll eine sichere Abwicklung von Bankgeschäften im Internet gewährleisten.

 

Hertz

Nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz (22.02.1857-01.01.1894) benannte Einheit für die Frequenz. Ein Hertz (Abgekürzt Hz) entspricht einer Frequenz von einer Schwingung je Sekunde. Beispielsweise bedeutet dies bei einem Gigahertz-Prozessor, dass dieser eine Milliarde Befehle in der Sekunde verarbeiten kann.

 

Homebanking

Englische Bezeichnung für die Möglichkeit des Bankkunden, seine Geldgeschäfte über den Computer von zu Hause aus zu erledigen.

 

Host

Der Host wird im Internet auch Knoten genannt und stellt einen zentralen Rechner dar, der verschiedene Server koordiniert.
Bei einer Verbindung zum Internet bezeichnet man als Host den Rechner, auf dem die Server-Software installiert ist. Die Hardware, also der physische Bestandteil (Rechner), wird teilweise Server genannt. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird zwischen Host und Server meist nicht so genau unterschieden.

 

HTML

Abkürzung für Hypertext Markup Language

HTML ist die "Grundsprache", mit der Web-Seiten geschrieben werden. Dadurch wird dem Browser des Nutzers mitgeteilt, wie er Texte, Bilder, Grafiken etc. zu interpretieren hat.

Die Regeln sind vergleichbar mit den allseits bekannten Textverarbeitungsprogrammen. Bei diesen kann durch einen Klick auf ein bestimmtes Icon z.B. eine fette oder kursive Schrift erzeugt werden. Das kann (sehr vereinfacht) auch mit HTML gemacht werden, indem dem Browser "gesagt" wird: "jetzt fett" und dann irgendwann: "jetzt nicht mehr fett".

Von HTML gibt es verschiedene Versionen, die durch eine weltweite Kommission angeglichen und als Standard erklärt werden. Nachdem dies erfolgt ist, werden die neuen Befehle dann nach und nach auch von den Browsern interpretiert.

 

Hypertext

Ursprünglich war mit dieser Technologie nur das Springen von einer Stelle im Dokument zur nächsten möglich.

Das heutige WWW basiert auf dieser Technologie, die nun auch das einfache Wechseln von einer Seite zur nächsten und zu anderen Rechnern ermöglicht.

 

Interface

zu deutsch: Schnittstelle
Eine Schnittstelle ermöglicht die Kommunikation zwischen zwei Systemen. Es lassen sich eine Mensch-Maschine und eine Maschine-Maschine Schnittstelle unterscheiden.
  • Maus und Tastatur bilden z.B. die Mensch-Maschine Schnittstelle für die Eingabe, der Bildschirm diejenige für die Ausgabe.
  • Maschine-Maschine Schnittstellen wären z.B. der parallele Anschluss des Druckers oder der serielle Anschluss der Maus.

 

Intranet

Ein geschlossenes System innerhalb einer Firma, auf dessen Server nur die Mitarbeiter des Unternehmens Zugriff haben.

 

IP-Adresse

Numerische Adresse einer Internetpräsenz, also eine aus Zahlen aufgebaute Darstellungsweise, die folgendermaßen aussehen kann: 255.250.250.0.
Vergl. Grundlagen Internet "Adressierung im Internet"

 

ISDN

Abkürzung für Integrated Services Digital Network (Dienstintegrierendes Digitalnetz)
Seit 1988 von der damaligen deutschen Post und der heutigen Telekom entwickeltes und betriebenes Netz, in dem das Fernsprechnetz und das Text -und Datennetz zusammengefasst werden. Das bisher mit analogen Signalen arbeitende Fernsprechnetz wird dabei auf digitale Signale umgestellt.

Ein ISDN-Basisanschluss verfügt über 2 Basiskanäle (B-Kanäle) und einem Steuerkanal (D-Kanal).

Jeweils ein B-Kanal hat eine Übertragungskapazität von 64 KByte in der Sekunde. Beide können gebündelt werden, so dass eine Übertragungskapazität von 128 KByte/s erreicht werden kann, welches aber auch die doppelten Kosten verursacht.

 

ISO/OSI

Bezeichnet einen Standard für den Aufbau von Kommunikationsbefehlen (Kommunikationsmodell). Die internationale Normungsorganisation ISO hat 1983 eine Rahmenempfehlung, das sog. ISO/OSI-Referenzmodell, mit dem Ziel offener Kommunikationssysteme erlassen, damit auch unterschiedliche Rechner, Netzwerke etc. kommunizieren können.
Jeder Kommunikationsvorgang zerlegt sich in 7 hierarchisch angeordnete Schichten, wobei jede Schicht an die untere einen Auftrag formuliert, die von dieser für die darüber liegende ausgeführt wird. Die 7 Schichten sind von unten nach oben wie folgt zu benennen:

  • Transportschicht
    1. Physikalische Schicht: Vereinbarung über Schnittstelle, Übertragungsverfahren.
    2. Sicherungsschicht: Fehlererkennung und Behebung
    3. Vermittlungsschicht: Auf- und Abbau des Übertragungsweges
    4. Transportschicht: Steuerung und Überwachung der logischen Verbindung zwischen Sender und Empfänger
  • Anwendungsschicht
    1. Kommunikationssteuerungsschicht: Dialogsteuerung von Anfang bis Ende
    2. Darstellungsschicht: Festlegung der Datenbedeutung
    3. Anwendungsschicht: Festlegung erlaubter Anwendungen

 

Java

Java ist eine plattformunabhängige und objektorientierte Programmiersprache. Sie ermöglicht es Web-Nutzern im Internet über Schaltflächen zu interagieren. Die Sprache wurde 1995 von der Firma Sun Microsystems eingeführt und bietet die Möglichkeit, komplette Anwendungen zu entwickeln. Java ist eng an die Programmiersprache C++ angelehnt.
Nach der Programmierung wird der Code mittels eines sog. Java Compilers kompiliert, d.h. in einen Byte-Code umgewandelt, der die Befehle für eine virtuelle Maschine enthält. Diese virtuelle Maschine ist in den Browsern der neueren Generation integriert, so dass davon ausgegangen werden kann, dass diese Programme auf den meisten Computern ablaufen können (daher rührt übrigens der Begriff "plattformunabhängig")

  • Java-Anwendung: Programm, das selbständig ablaufen kann.
  • Java Applet: Meist kleinere Programme, die nur im Zusammenhang mit einem Java-Viewer oder javafähigen Browser ablaufen können. Gerade diese Integrationsmöglichkeit macht Java-Applets im Internet sehr beliebt. Die meisten neueren Browser können zumindest die älteren Java-Versionen interpretieren.
  • JavaScript: Script Sprache, die direkt in HTML integriert wird und eine dynamische Gestaltung von Webseiten ermöglicht, die dem Nutzer die Gelegenheit zur Interaktion verschaffen. Sie wurde zwar von der Fa. Netscape entwickelt, kann allerdings auch von Microsofts Internet Explorer (neuere Versionen) gelesen werden.

 

Link

Link ist "neudeutsch" für Verweis und eine Abkürzung für Hyperlink.
Links bieten die Möglichkeit von einem Dokument zu einem anderen oder innerhalb des gleichen Dokuments hin und her zu springen.

 

Modem

Kunstwort für "Modulator/Demodulator", das die Verbindung zwischen Rechner und Telefonleitung bezeichnet.
Vergleiche Grundlagen Internet: "Computernetzwerke"

 

Multi-Tasking

Mehrere verschiedene Arbeitsabläufe können gleichzeitig ablaufen.

 

Netzwerk

Bezeichnet einen Verbund von Rechnern. Man unterscheidet zwischen:

  • Lokalen Netzwerken (LAN)
  • Rechnerfernnetze (WAN)

 

Objektcode

Das ursprünglich in Quellcode geschriebene Programm wird mittels eines Compilers in Maschinencode, also in eine für eine Maschine lesbare Form, übersetzt. Diese Übersetzung wird Objektcode genannt.

 

Online

Bezüglich des Internets bedeutet "online sein", mit dem Netz verbunden zu sein. "Offline sein" heißt demnach, nicht mit dem Internet verbunden zu sein.

 

PIN

Abkürzung für "Personal Indicated Number"
Eine Art Passwort, welches den Zugang zum eigenen Konto ermöglicht.

 

POP

"Point Of Presence"
Die Verbindung zum Provider geschieht über diesen POP, der bei der Einrichtung der Zugangssoftware automatisch angegeben wird. Dies ist nichts anderes als die Telefonvorwahl zum nächstgelegenen Host des Providers. Diese Abkürzung steht aber auch für "Post Office Protocoll" und regelt den Zugriff auf den E-Mail-Server.

 

Protokolle

Kommunikationsvereinbarungen, die den organisatorischen Ablauf jeder Datenübertragung regeln. Bekannte Protokolle sind TCP/IP und ISO/OSI

 

Provider

Dienstleister der den Zugang zum Internet anbietet.

 

Proxi-Server

Ein Rechner, der bereits aus dem Internet abgerufene Web-Seiten zwischenspeichert. Dies hat den Vorteil dass die Netzbelastung und die Wartezeiten reduziert werden.

 

Prozessor

Vgl. CPU

 

Quellcode

Englisch: sourcecode
Bezeichnet den vom Programmierer erstellten Programmcode. Er kann in einem Editor betrachtet werden. Je nach Art der Programmierung ist für Änderungen, die sich tatsächlich auswirken sollen, noch der Objektcode erforderlich.

 

RAM

Random Access Memory

Vgl. Arbeitsspeicher

 

Router

Diese spezielle Hardware organisiert das schnellste "Routing", d.h. das Führen eines Datenpaketes von einem Rechner zu einem anderen, im Netz mittels eines für diesen Zweck geeigneten Protokolls (TCP/IP) von einem Rechner zum Zielrechner. Sind bei zwei Netzwerken die untersten 3 Schichten des ISO/OSI Referenzmodells inkompatibel, d.h. die Verbindung ist auf diesen Ebenen nicht möglich und damit die ganze Kommunikation unmöglich, wird dies mit dem Router wieder ausgeglichen.

 

Schnittstelle

Siehe Interface.

 

Server

Nach dem Client-Server-Prinzip hat der Server die Aufgabe, Anwendungen oder Dokumente für den Client (Benutzer) bereitzustellen, wenn dieser die Berechtigung dazu hat.
Am Beispiel Internet sei erklärt, dass der "Surfer" (Client) auf den Web-Server des Providers zugreift, der die angeforderten Seiten übermittelt.
In lokalen Netzen wird der Server zur Ressourcensteuerung eingesetzt und regelt den Zugriff auf Drucker, Festplatten, Daten, etc. Im Gegensatz zum Internet, wo der Server für alle erreichbar ist, sind in lokalen netzen die Server nur für bestimmte Benutzer zugänglich: siehe Intranet und Extranet.

 

SSL

Secure Socket Layer
Hierbei handelt es sich um einen offenen Standard, der ähnlich, wie das HBCI eine gesicherte Datenübertragung gewährleisten soll. Ein unberechtigter Zugriff auf sensible Daten wie beispielsweise die Kreditkartennummer soll mit SSL verhindert werden.

 

Suchmaschine

Es werden im Netz Dienste angeboten, die das Suchen nach Begriffen erleichtern. Dabei wird zwischen menübasierten (Katalog) und abfragebasierten Suchsystemen (Suchmaschinen) unterschieden.
Vgl. Grundlagen Internet: "Gopher"

 

TAN

Abkürzung für "Trans Aktions Nummer"
Ein Surfer, der "Homebanking" betreibt, muss, um eine Transaktion (z.B. Überweisung) über sein Konto zu tätigen, eine TAN eingeben. Diese TAN liest er von einer TAN-Liste ab, die er von seiner Bank auf Anfrage erhält. Da nach jedem Geschäftsvorgang eine neue TAN verwendet werden muss, ist dieses Verfahren auch relativ sicher. Es wird auch "PIN/TAN-Verfahren" genannt. Einige Banken jedoch, wenden sich von diesem Verfahren wieder ab.

 

TCP/IP

Das amerikanische Verteidigungsministerium hat 1978 als Standard für heterogene Netze das TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) eingeführt. Im Gegensatz zum ISO/OSI Referenzmodell besteht dieses Protokoll aus nur 4 Schichten:

  1. Netzwerkschicht
  2. Internetprotokollschicht
  3. Transportschicht
  4. Anwendungsschicht

Durch die Verwendung im Internet hat dieses Protokoll eine enorme Bedeutung gewonnen.

 

Top-Level-Domain

Siehe Domain Name System

 

UMTS

Abkürzung für "Universal Mobile Telekommunikations System"
Zur Zeit in aller Munde: Der Mobilfunkstandard der dritten Generation, der sich gegenwärtig im Aufbau befindet. Die Lizenzen wurden für ca. 98 Milliarden DM im August 2000 versteigert.
Dieser Standard macht das Surfen im Internet über das Handy in adäquaten Übertragungsgeschwindigkeiten mittels WAP möglich.

 

Versionen

Die Weiterentwicklung von Softwareprogrammen

Die Versionen der jeweiligen Software-Programme werden zumeist durch Ziffern hinter deren Namen angegeben.

 

WAP

Wireless Application Protocol
Mit diesem Protokoll wurden die Standards zur drahtlosen Übertragung von Daten über Funk geregelt.

 

WWW

Das World Wide Web ist einer der wichtigsten Dienste im Internet.
Vgl. Grundlagen Internet: "Dienste"

 

 

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